Arsfendi's Weblog

SeidenFaden

Mai 30, 2008 · 1 Kommentar

Würdest Du etwas vermissen?
Ein Leben geben für ein Gefühl?
Kennst Du dieses Sehnen?
Geben und nicht Nehmen?
Bis zum Mond und wieder zurück.
Ganz weit oben
ohne Seil und doppelten Boden
warte ich ganz leise
um dir nicht zu verraten
was ich selbst nicht weiß
und du nur fühlen kannst
wenn du es willst.
Kämpfen für das Wir
und bleiben im Ich.
Halten und doch so frei.
Stark in aller Schwäche.
Keine Fassade.
Ich zeig Dir meine Wahrheit
und damit meine Welt
nur für einen Augenblick
zwischen den Zeilen.
Alles hängt am seidenen Faden.
Umarme mich
und meinen Kopf in Deinem Schoß.

Kategorien: Liebe · Lyrik · Sehnsucht · Stille

15 years

Mai 30, 2008 · Kommentar schreiben

Wenn man sich 15 Jahre nicht gesehen hat, mein Gott, was hat man sich alles zu erzählen.

Faszinierend war es aber erst einmal festzustellen, wie wenig man sich verändern muss (trotz dieser langen Zeit dazwischen) und wie nah man sich wieder ist.

10 Jahre ein Superteam und das verbindet.

Mittags hatte ich zwar noch überlegt, ob ich überhaupt zu diesem „Wiedersehen“ gehen soll, da der Stress momentan mal wieder Hoch-Zeit hat und überhaupt mich ja meine Panik vor Gewittern schon von so vielem abgehalten hat, aber dank der Überredenskünste von Moni war ich pünktlich zur Stelle.

Und es war wirklich superschön!!!

Schon von weitem klang da das „Schäferli“ so vertraut als hätte ich es die letzten Jahre immer wieder gehört.

Erst einmal galt es natürlich Erinnerungen an die gemeinsamen Jahre auszutauschen.

Ein wenig sentimental aber mit wahnsinnig großer Freude.

Vielleicht hat man damals mal über den ganzen Stress, die Hektik vor den Messen, die Samstags- und Sonntagsarbeit geflucht, aber irgendwie kam das ganze „Danach“ nicht im Entferntesten an das Dreamteam heran.

Mumm hat man sich aus Plastikbechern gegönnt, die Models auf dem Laufsteg haben einen zur Weißglut getrieben und jeder Prospekt war stimmig. Von SAP will ich dann hier erst gar nicht anfangen.;-)

Schön war es dann zu erfahren, dass wir unseren Weg auch danach in den 15 Jahren gegangen sind. Jeder für sich auf die für ihn richtige Weise.

Aber wer hätte es auch anders erwartet…

 

Ich denke, es war für uns irgendwie so etwas wie „nach Hause“ kommen.

Einfach familylike. Austausch von Erinnerungen, neugierig auf alles Neue und einfach vertraut sein, trotz der Jahre, die dazwischen liegen.

 

Mir hat der Abend viel gegeben vor allem auch etwas Unbeschwertheit und Geborgenheit durch die Vertrautheit..

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