Beiträge vom August 2008
MutterStolz
August 31, 2008 · Kommentar schreiben
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sister in act
August 30, 2008 · 3 Kommentare
Sie könnte doch glatt meine Schwester sein.;-))
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geSchenkt
August 30, 2008 · Kommentar schreiben
Deine Liebe ist wie
ein Geschenk
und ein Traum zugleich
und gemeinsam mit dir
fühl ich mich unermeßlich
reich
deine Worte streicheln
meine Haut
bei dir weiß ich
wir haben nicht auf Sand
gebaut
und hätt ich heut drei
Wünsche frei
ich gäb zwei zurück
und wär nur mit einem
dabei.
Wir geben uns so viel
vor allem das Gefühl
immer da zu sein
unser Reichtum
ist die Bedeutung die
wir erlangen
durch die Liebe als
Geschenk.
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Rumpel
August 26, 2008 · 4 Kommentare

Ich muss ja ehrlich gestehen, ich hab immer schon eine Schwäche gehabt für die Dramen, die das Leben so schreibt.
Als Individuum der sensiblen Natur, nehme ich natürlich innigen und mitfühlenden Anteil an derartigen Darbietungen, die der Taschentuchindustrie eine Hochkonjunktur bescheren.
Ich leide förmlich mit den Protagonisten mit, deren schauspielerische Leistung fast Realcharakter aufweist.
Das erinnert mich so an meine frühste Kindheit, als ich mit Mutter und Schwester mir die Märchenaufführung von Hänsel und Gretel anschauen musste.
Wie grausam doch die Welt da war.
Ja Märchen haben mich schon immer fasziniert, zudem, weil ja das Böse immer seine gerechte Strafe auch fand, egal ob Hexe, böse Königin oder Rumpelstilzchen.
Besonders aber mag ich so Filme wie Forrest Gump, wo man mit dem Helden der Geschichte mitgeht, leidet und sich freut.
Erwähnenswert auch Schindlers Liste, der mich immer wieder zu Tränen rührt, genauso wie Russell Crowe als Seelenheld in Gladiator.
Genial sind für mich auch Filme, die die Welt mit einer Mischung aus Bissigkeit und Sarkasmus betrachten, wie zum Beispiel American Beauty.
Mit Kevin Spacey super besetzt in dieser Rolle: “Ich hol’ mir unter der Dusche einen runter. Das wird der Höhepunkt meines Tages. Von jetzt an geht’s nur noch bergab.“
Bei so manchem Drama, was dann das wahre Leben schreibt, kann ich mich dann einfach nur glücklich schätzen, dass mein Leben so ist, wie es ist, vor allem mit so viel Liebe an meiner Seite.
Da macht es dann auch gar nichts aus, wenn einem der Wind mal etwas rauher ins Gesicht
weht, vor allem wenn man weiß, dass man alles aus eigener Kraft erreicht hat und einfach glücklich und ausgeglichen ist, dort wo man jetzt steht.
Und hinzu kommt, dass meine Kraft sich alleine durch das Wissen potentiert, zu lieben und gleichen Maße zurückgeliebt zu werden.
Mit meinen Kindern, dem Mann an meiner Seite und all meinen Freunden hab ich einfach das große Los gezogen und genau das macht mich stolz auch auf mich selbst.
Insbesondere wenn man bedenkt, wie schnell man auf das falsche Pferd setzen kann und falschen Freunden vertraut.
Aber das sind halt auch Dinge, die das Leben so mit sich bringt. Aber da hilft nur eins, einen riesigen Anlauf nehmen, um mit einem Fußtritt genau dieses Unliebsame und Leidige aus seinem Leben zu katapultieren. Mit Scheinheiligkeit und Falschheit konnte ich noch nie etwas anfangen. Sollen andere diese Erfahrung selbst machen.
Rumpelstilzchen hats am Ende auch erwischt: Ach wie gut, dass niemand weiß….
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und weiter gehts
August 25, 2008 · Kommentar schreiben
Dachte ich noch bis vor kurzem, genauso kann es bleiben, stehen schon wieder die nächsten Veränderungen an.
Ich mag es noch gar nicht richtig glauben, aber schon wieder steht der nächste Umzug an.
Nicht dass ich irgendwelche Vorlieben in dieser Richtung habe, aber auf diesen Umzug freue ich mich besonders.
Der Letzte ist zwar noch gar nicht so lange her, es sind noch nicht einmal alle Umzugskisten ausgepackt, aber jetzt heißt es eben wieder frisch ans Werk.
Und ebenso frisch getan ist schon halb gewonnen.
Vielleicht verschwinden dann auch jetzt endlich die letzten Wehwehchen,wo schon die Liebe eh die Weichen gestellt hat.
Es ist schon irre, wie sich momentan die Ereignisse überschlagen, jeden Tag ein neues Erfolgserlebnis und dazu noch liebevolle Gesten. Doch ja, so kann es weitergehen, wenn es auf die Gesundung dann auch noch wohltuende Wirkung hat.
Mein 2m Doc ist zumindest frohen Mutes und ließ in seiner subtilen Art der Hoffnung freien Lauf mit den Worten: „Dat wird schon wieder, Kleene.“;-))
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insensibly
August 24, 2008 · Kommentar schreiben
*
*created by wordle
Die Zeit ist niemals gnädig, und wir am wenigsten zu uns.
Und dennoch haben wir die Möglichkeit wenigstens im Danach das Gewesene zu löschen, indem man weitergeht ohne sich umzublicken und damit die Vergangenheit als solche zurücklässt.
Es war vielleicht einfach eine Frage der Zeit, dass er einfach vor ihr stehen würde, so wie früher mit diesem leichten Grinsen auf den Lippen und das Kreuz schwer durchgedrückt, um noch ein wenig größer zu erscheinen, als er eh schon war.
Schon damals kam sie sich viel zu klein neben ihm vor, auch wenn die hohen Schuhe das Bild ein wenig wenigstens nach außen hin retuschierten.
Auch an ihm war die Zeit nicht spurlos vorübergegangen, was sie beruhigt feststellen konnte.
Damals hatte sie jede noch so kleine Spur von ihm gelöscht.
Nicht jede Stimmungsphase danach war ihr angenehm in Erinnerung geblieben.
Da war zuerst diese Traurigkeit, weil man sich von einem Gefühl verabschieden muss, mit dem Wissen versagt zu haben, weil man auch im Miteinander nicht stehen bleibt und man nicht festhalten kann, noch nicht einmal das eigene Gefühl.
Dann kam diese Wut, auf sie selbst, auf ihn, auf jedes einzelne Wort und jeden Gedanken, um den kleinen Tod zu sterben, den jede große Liebe am Ende im Finale durchlebt.
Sie brauchte dieses Gefühl, welches das Gehen leichter macht, auch wenn es nur eigene Suggestion war oder sein sollte.
Trotz allem machte sie ihm sein Gehen leicht., vielleicht weil der Schlussstrich schon lange vorher gezeichnet war. Somit war es ein leises Gehen, was ihn eher verwunderte, weil er schon die Trostworte parat hatte.
Insgeheim hätte er lieber die Messer gewetzt weil man im Kampf leichter gehen kann doch für nichts dergleichen konnte er sie an Land ziehen, was ihn noch mehr anfeuerte, genauso wie es sie schneller von allem entfernte.
Sie sah es als Trotz, der dem eines Kindes ähnelte und versöhnte sie damit in aller Leichtigkeit.
Anfangs wollte sie auch nichts in Vergessenheit geraten lassen. Sein Bild sollte keine Risse erhalten und dennoch bröckelte der Putz mit jedem weiteren Wort und dem damit verbundenen Gedankengang.
Aber die Tür stand weit offen und sie konnte schnellen Schrittes den Raum verlassen in dem es keine Gemeinsamkeit mehr gab. Und das Wetzen der Messer hallte noch ihrem Lauf hinterher.
Draußen tat die Kühle der Nacht der inneren Hitze gut.
Tief inhalierte sie die Züge von der Zigarette, an der sie sich im ersten Moment wunderbar festhalten konnte, hatte er es immer gehasst, wenn sie im engen Raum rauchte, schmeckte jetzt die Zigarette danach erst recht noch besser als jemals zuvor.
In der Zeit danach fand sie zu sich selbst und zu der, die sie mal war.
Sie war selbst überrascht, dass es sogar eine andere Person war, als die er kannte und jemals in ihr sehen wollte.
Sie wurde vielleicht ein wenig härter auch gegenüber sich selbst aber dafür hatte sie die Fäden selbst in der Hand.
Leicht war es nicht dann endgültig die escape-Taste zu drücken, aber irgendwann ging es ganz schnell und ohne Umschweife von der Hand.
Und dann stand er einfach vor ihr, wie damals mit diesem leichten Grinsen auf den Lippen und dem durchgedrückten Kreuz.
Verwundert stellte sie fest, dass gar nichts dabei war. Alles versank in dieser Leichtigkeit, der sie sich gemeinsam stellen konnten, weil die Gleichgültigkeit es gestattete.
Sie hatten ihre gemeinsame Zeit, die vorbei war, weil die nicht mehr vorhandene Verbundenheit es zuließ.
Fremd geworden waren sie sich im Laufe der gemeinsamen Zeit, als Fremde begegneten sie sich wieder und als solche konnte sie danach ihren eigenen Weg fortsetzen.
Die Zeit ist doch manchmal gnädig, wenn man sich den Veränderungen stellt und man es zulässt, dass die Gleichgültigkeit einen einhüllt und vergessend macht.
Vielleicht dachte er genau wie sie, dass es gut war, ihre gemeinsame Zeit hinter sich zu haben, bei all dem was noch vor ihnen lag.
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Dance me
August 16, 2008 · 1 Kommentar
Dance me to the end….
Es war nur ein Tanz der Gefühle, einfühlsam führend und hingebungsvoll fallenlassend bis zum letzten Schritt im gemeinsamen Takt.
Sie haben nur getanzt
Lange Zeit hat sie sein Gesicht vor sich gesehen. Es wollte einfach nicht verschwinden.
Vielleicht war es auch so, dass sie einfach leiden wollte, nicht zulassend, dass die Schatten der Vergangenheit verschwanden.
Es geschah immer von allein, dass eine Hand die Wunde berührte, sie immer wieder aufgehen ließ . Sie wusste, dass es einfach dazu gehörte, sich dem Schmerz hinzugeben, ihn auszuleben um nicht daran zu ersticken.
Vielleicht wäre es besser gewesen, Wut zu empfinden oder einfach leichter auf Liebe auch dem Hass einen Platz einzuräumen.
Aber dies war kein Weg für sie, wozu auch, es hätte ihn nicht treffen können, sondern ihre eigenen Wunden zum Eitern gebracht.
Nach so langer Zeit stand er vor ihr. Nur eine flüchtige Begegnung, doch ein Hauch, der sie berührte.
Ihr Tänzer, der sie den Tanz des Lebens lehrte. Der stets nur führte, und dem sie gewährte sie mit dieser Macht zu führen.
Damals als alles anfing, war es der langsame Walzer. Alles war so weich, langsam und schwingend ausgedrückt in Harmonie und Zärtlichkeit. Es war der Tanz ihrer Herzen, getanzt mit Hingabe bis zum Verschmelzen.
Fließend ging es dann zum Slowfox, raumgreifend mit sanften Wellen, die sie umgaben. Sie schwammen durch den Raum der Zeit im kontinuierlichen Bewegungsfluss ohne Stillstand und Rückwärtsgang.
Prickelnd wurde es dann beim Quickstep. Das leben war für kurze Zeit fun und easy. Alles war so leicht schwebend und ihr Gesicht umspiegelte immer wieder ein Lächeln, wenn sie seine Berührungen spürte.
Besonders glücklich war sie dann beim Cha-Cha-Cha. Es war eine Zeit der Ausgelassenheit und Fröhlichkeit. Manches mal waren sie albern wie kleine Kinder und sie hatten das Gefühl, als würde ihnen die ganze Welt gehören. Sie spürte wie seine Kraft in sie überfloß und sie wachsen ließ.
Heiß wurde es beim Salsa. Hier offenbarten beide ihre eigene Art zu lieben, zu hassen, zu fühlen, die alltägliche Existenz zu leben, ohne Schutz zu sein, voll von Sonne, Wind und Meer, einem Horizont und einem weiten Himmel, herrlich blau, der sie einhüllte mit ihrer ganzen wahrhaftigsten Hoffnung.
Ihre Gegensätzlichkeit zeigte sich dann im Tango Argentino: männlich und weiblich, weich und hart, aggressiv und sentimental.
Es kam die ganze Melancholie und Wehmut zum Ausdruck, so wie es schon Enrique Santos Discépolo treffend formulierte: „Tango ist ein trauriger Gedanke, den man tanzen kann.“
Auch wenn die Erotik zwischen ihnen noch vor Spannung knisterte, war der Tod bereits schon zu spüren. Sie spürte es bei diesem Tanz, wie er sich entfernte , diesem Tanz nichts mehr abgewinnen konnte.
Die Harmonie schwand immer mehr und ihre Traurigkeit wuchs.
Es war ein letzter Kampf, weil sie noch nicht glauben wollte schon längst verloren zu haben.
Mit etwas Hoffnung, weil sie selbst noch geben wollte, tanzte sie noch einen Bolero mit ihm. Die Fröhlichkeit war längst der Schwermut gewichen.
Mit jedem Takt entfernte er sich immer mehr. Jede Bewegung war nur noch schwerfällig ohne Fluß und Hingabe.
Den letzten Blues gab sie ihm als Geschenk. Noch einmal klammerte sie sich an ihn , nur um ihm noch ein letztes mal nah zu sein und sich für einen kurzen Moment anzulehnen.
Es war ein leises Ende ohne großartigen Schlussakkord.
Die letzte leise Melodie hatte sie nun im Ohr, als er ihr gegenüberstand. Sie summte sie leise mit, spürte sie doch gleichzeitig, dass sie niemals wieder den gleichen Takt finden würden.
Und dennoch prägte sie sich bei diesem letzten Tanz sein Gesicht ein und sog seinen Duft in sich auf um nichts davon zu vergessen, um es mitzunehmen in das Danach.
Dankbar für das was war.
Dance me..
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Gedankensplitter
August 15, 2008 · 2 Kommentare
Mochte es mir gehen, wie es wollte, ich war glücklich, diesen Mann in der Welt zu wissen, seine Stimme zu trinken, seine Nähe zu atmen und sein Dasein zu fühlen.
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Die Katze auf dem heißen Blechdach
August 15, 2008 · Kommentar schreiben
Ich liebe diesen Film, auch wenn er vielleicht nicht so ganz im ursprünglichen Sinn des Dramas von Tennessee Williams liegt.
„Das Leben ist kannibalisch. Das eine Ich frisst das andere Ich.
Immer ist jemand dabei, an einem anderen zu nagen, aus Neid, aus Profitgier, aus Angst.
Wissen Sie, die Vorstellung, in einem Zimmer zu schlafen, wo nicht irgendwo eine Flasche steht, finde ich ziemlich schrecklich.
Es könnte ja immerhin sein, dass ich nachts aufwache und einen Schluck brauche.”
(Tennessee Williams, 1974)
Der Kampf von Maggie der Katze um die Liebe ihren Mannes Brigg hat schon was.
Und immer wieder geht es um Wahrheit und Lüge und diese ganze Heuchelei, der man immer wieder begegnet, auch wenn man lieber wegrennen möchte.
„Ich habe dir gesagt, dass ich mich vor der Verlogenheit ekele, aber in Wirklichkeit ekele ich mich vor mir selbst. Deshalb warte ich, dass ich den Knacks in meinem Kopf spüre und ich nicht mehr daran denken muss. Ich schäme mich nämlich, Big Daddy. Deshalb betrinke ich mich, und nur wenn ich betrunken bin, kann ich mich selbst ertragen.“
„Aber was ist morgens, wenn du aufwachst? Dann ist die Wahrheit doch wieder da. Du bedauerst dich nur selbst. Ja, das ist es. Du bemitleidest dich nur selbst. Du hast ja Bobby nicht getötet. Du und Skipper – es gibt so viele, die so leben – nicht erwachsen werden können. Ihr seid ja noch in einer Kinderwelt: Spiele spielen, Tore schießen, nur keine Sorgen, nur keine Verantwortung. Du weißt es noch nicht. Das Leben ist kein Kinderspiel. Du willst immer nur das Abenteuer. Der große Mann sein, siegen. Du bist ein dreißigjähriges Kind. Wenn du 50 bist, bildest du dir ein, Beifall zu hören, wo keiner ist. Ich weiß, wie du dein Leben weiter verbringen wirst: Du wirst weiter träumen und weiter trinken. Aber die wirklichen Helden leben vierundzwanzig Stunden jeden Tag und nicht einmal zwei Stunden in einem Spiel. Verlogenheit, die hasst du doch so sehr, nicht wahr? Du sagst, du kannst nicht mit der Lüge leben. Aber du machst dir was vor. Was ist denn Wahrheit? Doch nur Schweiß und Rechnungen bezahlen und mit einer Frau zusammen sein müssen, die du nicht mehr liebst. Du musst dich damit abfinden, dass Träume nicht Wirklichkeit werden und erst nach deinem Tod wird dein Name in der Zeitung gedruckt sein. Merk dir das, du bist noch nicht richtig erwachsen, mein Junge! Erwachsene legen nur auf bei einem Freund in Not und sie legen auch nicht auf bei ihren Frauen! Das ist die Wahrheit, und du kannst ihr nicht ins Gesicht sehen!“
„Wer kann das? Du vielleicht?“
„Ja, ich kann das.“
„Ja, aber nur die Wahrheit eines anderen.“
„Das ist nicht wahr. Menschen sind dir gleichgültig. Du hast von Cooper und mir verlangt, dass wir Kinder in die Welt setzen sollen. Warum?“
„Weil ich will, dass etwas von mir weiterlebt. Es soll mit dem Tod nicht alles vorbei sein. Mein Vater hat mir einen einzigen, armseligen alten Koffer hinterlassen. Und soll ich dir sagen, was darin gewesen ist? Nur eine zerrissene, alte Uniform aus dem spanisch-amerikanischen Krieg. Das war sein einziges Vermächtnis, also gleich Null. Und dann habe ich diese Plantage aus dem nichts aufgebaut.“
„Ist das alles, was er dir hinterlassen hat?“
„Ja, er war ein Landstreicher. Der bekannteste Vagabund, der die Güterwagen unsicher machte. Manchmal hat er auch als Landarbeiter gearbeitet. Ich war immer bei ihm. Ich saß auf der Erde und wartete, dass er mir was zu Essen bringen würde. Ich kannte nur Hunger. Das selt-same war, ich habe mich für ihn geschämt. Ich war neun Jahre alt, da fuhren wir mit Güterwagen durchs ganze Land. Das ist dir erspart geblieben und vieles andere auch. Du wirst mich nicht einmal so begraben müssen, wie ich ihn. Ich habe ihn auf einer Wiese neben dem Bahn-gleis begraben. Wir rannten einem Güterzug hinterher, als sein Herz versagte. Du wirst es nicht glauben: Er hat gelacht, als er starb.“
„Worüber hat er gelacht?“
„Vermutlich über sich selbst. Ein richtiger Vagabund, nur leere Taschen, kein Geld drin, keine Zukunft, keine Vergangenheit.“
„Vielleicht hat er deswegen gelacht, weil er glücklich gewesen ist, Vater. Glücklich, weil du bei ihm warst. Das machte ihn froh, weil er wusste, dass er gar nicht einsam sein konnte.“
„Ach, ich will nicht darüber sprechen. Ja, ich habe ihn geliebt. Solange ich denken kann, habe ich nichts mehr geliebt als diesen alten Vagabunden.“
„Und du sagst, er hat dir nichts weiteres hinterlassen, als einen schäbigen Koffer mit einer zerrissenen, alten Uniform?“
„Und ein paar Erinnerungen.“
„Und Liebe.“
„Ja, das natürlich auch. Ich habe jetzt keine Angst vor dem sterben mehr. Ich habe den Mut zu sterben. Aber hast du auch den Mut zu leben?“
„Ich weiß es nicht.“
„Wir könnten es versuchen. Wir wollen damit anfangen, dass wir uns gegenseitig die Treppe hinauf helfen.“
„Was stellst du dir eigentlich unter dem Sieg einer Katze auf dem heissen Blechdach vor?“ – „Einfach draufzubleiben, verstehst du? Solange es mir möglich ist.“
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If you could read my mind
August 15, 2008 · Kommentar schreiben
If you could read my mind, love
what a tale my thoughts could tell
Just like an old time movie
’bout a ghost from a wishing well
In a castle dark or a fortress strong
with chains upon my feet
You know that ghost is me
and I will never be set free
as long as I’m a ghost that you can’t see
If I could read your mind love
what a tale your thoughts could tell
Just like a paperback novel
the kind the drugstore sells
When you reach the part
where the heartaches come
the hero would be me
Heroes often fail
And you won’t read that book again
because the ending’s just to hard to take
I walk away like a movie star
who gets burned in a three way script
Enter number two
a movie queen to play the scene
of bringing all the good things out in me
but for now love lets be real
I never thought I could act this way
and I’ve got to say that I just don’t get it
I don’t know where we went wrong
but the feeling’s gone and I just can’t get it back
If you could read my mind, love
what a tale my thoughts could tell
Just like an old time movie
’bout a ghost from a wishing well
In a castle dark or a fortress strong
with chains upon my feet
the story always ends
And if you read between the lines
you’ll know that I’m just trying to understand
the feeling that you left
I never thought I could feel this way
and I’ve got to say that I just don’t get it
I don’t know where we went wrong
but the feeling’s gone
and I just can’t get it back
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Kategorien: 1





















































