MondSüchtig

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Seltsam, im Moment bin ich wieder von einer intensiven Unruhe in Endlosschleife erfasst. Die Nächte sind schlaflos und Gedanken schlingen sich durch die Gehirnwindungen.

Dank Herrn C., der mich wortreich davon überzeugt hat, „Mondsüchtig“ nun doch noch einmal genauestens zu überdenken, verbringe ich meine Nächte damit, Gedankenknoten zu entwirren und wahrscheinlich mich auch selbst in Frage zu stellen.

Ich denke es ist gerade sehr viel wichtiger, mich von mir selbst zu befreien, um nicht doch irgendwann in Panik zu verfallen, dass ich meinen eigenen Ansprüchen vielleicht doch einmal nicht gerecht werden kann.

Ich weiß, dass ich gerade bei mir selbst die Meßlatte oft sehr hoch hänge, einfach weil ich meinen eigenen Druck brauche.

Die Stunden in der Nacht genieße ich. Ich höre meinen eigenen Atem, lese mich in die Gedanken eines Menschen ein, die ich intensivst mitzufühlen vermag und lausche der sanften Stimme von Tim Hardin wenn er nur für mich sein „hang on to a dream“ gibt.

Dazwischen ruft Tom an und erzählt mir etwas von Glück und Liebe und dass sein Sohn den ersten Zahn bekommt. Er ist in Mexiko mit seiner Familie und schreibt mal wieder wie ein Besessener. Durch den Orbit schickt er mir vorlesend ein paar Textzeilen, und ich spüre wie mich seine Stimme wieder mal beruhigt.

In Gedanken füge ich schon wieder Satzreihen zusammen, suche nach Worten und halte mich an der Zigarette fest.

Irgendwie wäre ich gerne gerade ganz woanders.

Über arsfendi

Ich bin ein seltsames Mädchen... Meine wilden Träume, die ich bis zum Morgen während dem Vollmond hab, werd ich für immer für mich behalten.
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3 Antworten zu MondSüchtig

  1. J. L. T. schreibt:

    Das Leben sollte nicht eine Reise ins Grab sein, mit dem Ziel, wohlbehalten und in einem attraktiv und gut erhaltenen Körper anzukommen.
    Sondern: seitwärts hineinzuschlittern, Chardonnay in einer Hand, Erdbeeren in der andern, in einem verbrauchten und abgenutzten Körper – und dabei jubelnd: WOO-HOO! Was für ein Ritt!

    Hab ich gerade in einem anderen Blog gefunden und Dir gleich mitgebracht:-)

  2. arsfendi schreibt:

    Wie treffend!!!!
    Ich finde so sollte das Leben sein. Einfach genießen.Um hinterher nicht bereuen zu müssen, etwas nicht getan zu haben.
    Und was macht es schon aus, wenn einem der Wind mal etwas härter ins Gesicht bläst?;-))

  3. skriptum schreibt:

    Eben! MakeUp kann man nachlegen. Das Leben nicht. ;o)

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