Oriah Mountain Dreamer

Zufällig ist mir gestern mal wieder „the invitation“ von Oriah Mountain Dreamer in die Hände gefallen.
Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie begeistert ich beim ersten Lesen vor so vielen Jahren war.
Auch heute noch gefällt mir ihre Sichtweise von Freiheit in jedem Gefühl.
Die Kunst selbst ein Narr zu sein und nicht nur als ein solcher dazustehen.
Ich denke, dass viele dem Begriff Freiheit eine nicht richtige Sichtweise zuordnen, nämlich dann, wenn Freiheit eine tiefe Bezogenheit einfach ausschließt.
Für mich persönlich ist es genau das Gegenteil.
Genauso, wie ich meine Gefühle vollkommen freiwillig gebe ohne eine Gegengabe zu erwarten, bleibe ich mir selbst treu und bin dadurch frei von mir selbst.
Und das bedeutet für mich:
…sich täglich nahe zu sein, ohne alltäglich zu werden
…voneinander entfernt zu sein, ohne sich zu verlieren
…sich maßlos zu lieben, ohne sich lieblos zu maßregeln
…sich einander sicher zu sein, ohne sich abhängig zu machen
…sich einander Freiheit zu gewähren, ohne sich unsicher zu werden….
Und ich genieße es in der Mitte des Feuers zu stehen und zu lieben und zu tanzen und ebenso geliebt zu werden.

The Invitation

It doesn’t interest me what you do for a living.
I want to know what you ache for
and if you dare to dream of meeting your heart’s longing.

It doesn’t interest me how old you are.
I want to know if you will risk looking like a fool
for love
for your dream
for the adventure of being alive.

It doesn’t interest me what planets are squaring your moon…
I want to know if you have touched the centre of your own sorrow
if you have been opened by life’s betrayals
or have become shrivelled and closed
from fear of further pain.

I want to know if you can sit with pain
mine or your own
without moving to hide it
or fade it
or fix it.

I want to know if you can be with joy
mine or your own
if you can dance with wildness
and let the ecstasy fill you to the tips of your fingers and toes
without cautioning us
to be careful
to be realistic
to remember the limitations of being human.

It doesn’t interest me if the story you are telling me
is true.
I want to know if you can
disappoint another
to be true to yourself.
If you can bear the accusation of betrayal
and not betray your own soul.
If you can be faithless
and therefore trustworthy.

I want to know if you can see Beauty
even when it is not pretty
every day.
And if you can source your own life
from its presence.

I want to know if you can live with failure
yours and mine
and still stand at the edge of the lake
and shout to the silver of the full moon,
“Yes.”

It doesn’t interest me
to know where you live or how much money you have.
I want to know if you can get up
after the night of grief and despair
weary and bruised to the bone
and do what needs to be done
to feed the children.

It doesn’t interest me who you know
or how you came to be here.
I want to know if you will stand
in the centre of the fire
with me
and not shrink back.

It doesn’t interest me where or what or with whom
you have studied.
I want to know what sustains you
from the inside
when all else falls away.

I want to know if you can be alone
with yourself
and if you truly like the company you keep
in the empty moments.

Über arsfendi

Ich bin ein seltsames Mädchen... Meine wilden Träume, die ich bis zum Morgen während dem Vollmond hab, werd ich für immer für mich behalten.
Dieser Beitrag wurde unter Gedankensplitter, Liebe, Sehnsucht veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Oriah Mountain Dreamer

  1. Miss*P schreibt:

    freiheit in jedem gefühl .. sehr passend.. dies ist ein gedicht. oder eher eine darstellung einer inneren sicht, wie man sie nur beja-en kann.. danke, dass ich es bei dir mal wieder lesen durfte!

    abendliche sonnengrüße *;)

  2. nedganzbachert schreibt:

    Genau diese Liebe suche ich! 🙂

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