thunder and lightning

Seit vielen Jahren liebe ich die Schreibe von Paul Coelho.
Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie Stefan, ein guter Freund, ihn mir vor Jahren immer wieder nahe gebracht hat und was für Diskussionen wir zum Thema „Krieger des Lichts“ hatten.

Nicht alles mochte ich ohne Gegenrede so einfach hinnehmen und auf so manche Textpassage regte sich mein Widerspruchsgeist.
Geduldig kam immer wieder das Thema „Säulen“  als Stützpunkte des eigenen Lebens auf den Tisch.

Es war damals zu einem Zeitpunkt, wo bei mir alles im Umbruch war und mein eigenes Fundament eh ziemlich brüchig. Schon alleine daher brauchte mir niemand mit irgendwelchen Säulen kommen auf die das eigene Leben sich stützte.
Heute sind diese Säulen für mich die Werte, als Eckpfeiler meines Weges.
Ich habe den Krieger des Lichts oft gelesen und vielleicht doch so einiges draus gelernt.
Ich mag es nicht so sehr als Lebenshilfe sehen, sondern eher als Anregung über sich selbst und seine Denkstrukturen nachzudenken um dann vielleicht an der einen oder anderen Sichtweise zu drehen.
Das Wichtigste für mich ist einfach an sich selbst zu glauben und damit unbeirrt seinen Weg zu gehen.

Immer wieder stelle ich auch heute fest, dass es genau das ist, was ich auch meinen Kindern mit auf ihren Weg gebe. Und es macht mich immer wieder stolz festzustellen, dass sie es aufgenommen haben und genauso ihren Weg gehen.

 

„Ein Krieger des Lichts glaubt.
Weil er an Wunder glaubt, geschehen auch Wunder. Weil er sich sicher ist, dass seine Gedanken sein Leben verändern können, verändert sich sein Leben. Weil er sicher ist, dass er der Liebe begegnen wird, begegnet ihm diese Liebe auch.
Manchmal wird er enttäuscht, manchmal verletzt.
Und dann hört er Kommentare wie diesen: »Wie naiv er doch ist!«
Aber der Krieger weiß, dass es sich lohnt. Für jede Niederlage gibt es zwei Siege. Alle, die glauben, wissen das.“ [Paul Coelho, mit freundlicher Genehmigung]

Im Gegensatz dazu aber ein Zitat von Houellebecq, den ich als Autoren auch sehr schätze:

„Humor kann niemanden retten; Humor führt letztlich zu nichts. Man kann die Ereignisse im Leben jahrelang mit Humor hinnehmen, manchmal auch jahrzehntelang, und in gewissen Fällen kann man praktisch bis zum Schluß eine humorvolle Haltung einnehmen; aber letzlich bricht einem das Leben doch das Herz. Egal wieviel Mut, Gelassenheit oder Humor man im Laufe seines Lebens entwickelt hat, am Ende bricht es einem doch immer das Herz. Und dann lacht nimand mehr. Was bleibt, ist nur noch Einsamkeit, Kälte und Schweigen. Was bleibt, ist nur der Tod.“

Den Kontrast finde ich sehr interessant.
Und dann freu ich mich, dass mein Herz im gleichbleibenden Rhythmus weiterschlägt und Humor doch so manches mal als Retter unterwegs ist.

Humor ist wenn man trotzdem lacht […]

Über arsfendi

Ich bin ein seltsames Mädchen... Meine wilden Träume, die ich bis zum Morgen während dem Vollmond hab, werd ich für immer für mich behalten.
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