Was denkst du

Stumm wie ein Partisan,
sagtes du, sei ich, jetzt
begreife ich
das Bild, erschöpft
sind alle Reserven, alle
Munition verschossen,
kein Rückzugsweg
offen, ich befinde mich
im aufgegebenen
Hinterland des Feindes,
den ich liebe.
(Steffen Mensching)

Was denkst du?”, fragtest Du mich.
“Ich bin ganz bei dir,” sagte ich.

“Wer bin ich?” fragte ich dich.
“Du bist wie immer der Narr,” hast du geantwortet.

“Was bleibt am Ende, wenn die Nebel das Nichts übriglassen?” ,fragte ich dich.
“Schau in den Spiegel,” hast du gesagt.

“Bin ich wichtig?” habe ich gefragt.
“Gib dir selbst die Antwort,” hast du gesagt.

“Ich habe manchmal Angst,” habe ich dir erzählt.
“Akzeptiere dich, und schau der Wahrheit ins Gesicht,” war deine Antwort.

“Mir ist kalt,” sagte ich.
“Nimm dir eine Decke,” erwidertest du.

“Wie ist es dort, wo Du jetzt bist?” habe ich gefragt.
“Pass auf dich auf, Kindskopf!” hast du gesagt.

“Hört das niemals auf?”, schaute ich dich fragend an.
“Erst wenn du dich selbst nicht mehr in die Flucht denkst”, gabst du mir zur Antwort.

“Was kommt danach?”, war meine Frage.
“Setz einfach immer einen Schritt vor dem anderen. Auch der Phönix wird immer wieder neu geboren. Und wenn er sich aus seiner Asche erhebt, ist er stärker als jemals zuvor.”

Über arsfendi

Ich bin ein seltsames Mädchen... Meine wilden Träume, die ich bis zum Morgen während dem Vollmond hab, werd ich für immer für mich behalten.
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