Das Lesen von Büchern

Von Kindheit an war ich schon immer ein großer Büchernarr. Ich denke das habe ich von meiner Mutter übernommen, die für Literatur alles gegeben hat.
Wir hatten zu Hause ein riesiges Zimmer, welches voll stand mit Bücherregalen und einem gemütlichen Sessel, in dem man mit dem Buch in der Hand versinken und so in fremde Welten eintauchen konnte.

Pamuk sagte mal: „Man kann das Leben, diese einmalige Kutschfahrt, nicht neu beginnen, wenn es vorüber ist, aber wenn man ein Buch in der Hand hält, ganz gleich, wie schwierig es zu verstehen ist, kann man am Schluss zum Anfang zurückkehren, von vorn beginnen, um das Schwierige und damit das ganze Leben zu begreifen.“

Dazu paßt treffenderweise ein Zitat von Georg Philipp Friedrich Leopold Freiherr von Hardenberg:

„Genie ist das Vermögen,
von eingebildeten Gegenständen
wie von wirklichen zu handeln…“

Über arsfendi

Ich bin ein seltsames Mädchen... Meine wilden Träume, die ich bis zum Morgen während dem Vollmond hab, werd ich für immer für mich behalten.
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4 Antworten zu Das Lesen von Büchern

  1. paradalis schreibt:

    Guten Morgen, meine liebe.
    🙂
    Weißt Du, was ich am lesen so mag? Es führt eins zum anderen. Gerade eben war man noch mit einem unverfänglichen Text beschäftigt, so kann man sich bereits im nächsten Moment inspiriert sehen, sich bspw. den alten Psalmtexten zuzuwenden. Vielleicht, weil ein winziger Hinweis im unverfänglichen Text enthalten war?
    Und so fügt sich eins ins andere.
    🙂

    Umärmelungsgruß
    Heike

  2. arsfendi schreibt:

    Hallo auch meine Liebe,

    oh ja, die gute alte Bibel. Da kann man sich jede Menge Inspiration rausziehen.
    Es erinnert mich gerade daran, dass ich es schon immer liebte, wenn mir jemand vorgelesen hat.
    Gerade in der Bibel gibt es Textstellen, die wirklich aufwühlen und tiefgehend aufs Reale übertragbar sind.

    Hach ich schweife ab.;-))))

  3. paradalis schreibt:

    … ich schweife mit ab.
    🙂

    Ich kannte mal einen, der las mir oftmals aus der Bibel vor. Dabei war er nicht mal gläubig. Also im her(r)kömmlichen Sinne. Seine Betonung der Verse bewirkte, dass ein Schauer den anderen jagte und meine „Gänsehaut“ selbst jetzt, Jahre später, noch immer vorhanden ist.

    Wie es ihm wohl gehen mag?

  4. arsfendi schreibt:

    Oh, das stelle ich mir in den Abendstunden sehr romantisch vor.
    Ich kann es nachvollziehen, vor allem weil ich ein absoluter Stimmenfetischist bin.

    Und auch da kann man ja das Novalis-Zitat wieder aufs vortrefflichste anwenden.
    Wenn sogar eine nüchterne Stimme einen in Welten zaubert, die real gar nicht existieren.

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