Die Damalstür

Ich bin ja schon seit längerer Zeit ein Lesefan von Akif Pirinçci.

So treffend wie er menschliche Abgründe beschreibt wie z.B.:

Die Welt ist eine Hölle!
Was für eine Rolle spielt es, was in ihr passiert?
Sie ist derart gestaltet, dass ein Leid ein anderes nach sich zieht.
Seit die Erde existiert, findet eine Kettenreaktion des Leidens und Grauens statt.
Aber vielleicht ist es anderswo nicht besser, auf den fernen Planeten, Sternen und Milchstraßen…
Wer weiß? Die Krönung all der Häßlichkeiten, dieses Universums und der unbekannten Universen, ist jedoch mit ziemlicher Sicherheit der Mensch.
Die Menschen sind so…
Sie sind böse, verschlagen, selbstsüchtig, habgierig, grausam, wahnsinnig, sadistisch, opportunistisch, blutdürstig, schadenfroh, treulos, heuchlerisch, neidisch und – ja vor allem strohdumm!!
Die Menschen- so sind die Menschen.
Doch was ist mit den anderen?
[…]

kommt er in seinem Buch „die Damalstür“ auch wieder mit einer tiefgehenden Message.
Steh zu dem was du getan hast, denn es lässt sich nicht ändern.
Denn selbst wenn man die Möglichkeit hätte, durch diese „Damalstür“ zu gehen, könnte alles noch viel schlimmer kommen.
Alleine aus eigener Kraft wieder aufstehen und dann weitergehen.

Über arsfendi

Ich bin ein seltsames Mädchen... Meine wilden Träume, die ich bis zum Morgen während dem Vollmond hab, werd ich für immer für mich behalten.
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2 Antworten zu Die Damalstür

  1. bruni kantz schreibt:

    Damalstür – welch wunderbarer Begriff, der das Vergangene beschwört.

    Du warst fleißig. Geschrieben wie ein Bienchen, könnte es denn schreiben…
    Der Mensch ist aber nicht nur die Krönung aller Häßlichkeiten. Er ist auch das Gegenteil davon und auch das Mittelmaß. Und immer gibt es die Kehrseite der Medaille. Sieh Dir das Häßliche an und schon suchst Du das Schöne. Blicke die Krankheit an und Du denkst daran, wie sie sich in einem gesunden, schön anzuschauenden Menschen eingenistet hat.
    Die Welt ist nicht nur Hölle, sie ist auch Licht, Wunder und das Hohe Lied der Liebe.
    Die Häßlichkeiten sind oft vordergründig und doch gibt es Ästhetik, den Mond und die Sterne.
    Alles gibt es für uns , wenn wir unsere Sinne öffnen.
    Damals gab es Kriege und auch damals gab es Menschen, die nicht verstanden, warum es Kriege geben mußte. Es hätte sie nicht geben müssen, wenn der Mensch anders wäre.

    Und doch gibt es sie ,die anderen…

  2. arsfendi schreibt:

    Guten Morgen liebe Bruni,

    Doch ja, es gibt sie, diese anderen…
    Ich glaube, wenn man dieses Wissen nicht hätte, würde man am Leben bzw. an den Menschen verzweifeln.
    Und so denke ich, lebt jeder in seiner eigenen kleinen Welt, die er versucht sauber zu halten.
    Und ja, man kann gut lebe, trotz all dieser Widrigkeiten.
    Das von mir oben Zitierte stammt aus einem seiner Felidae Romane, in dem Katzen die Protagonisten darstellen.

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