Augen-Blick

augeneu

Vollmond der schlaflosen Nacht ergeben
durchschritt sie das Tal der Lautlosen
Spieler trunken vor Glück schwiegen betreten
der Närrin zum Spott
rauschende Säbel gewetzt zum Tanz
schwunghaft der Handel mit Blut und Gebeinen.
Am Wegesrand beherrschte die Glut die Öde
Geier warteten leise in den Bäumen
Der Nachtigall zum Trotz
Singend eine bedeutungsvolle Weise.
Schwarze Schatten im Nirwana
Koseworte geflüstert in der Nacht
verhallten bis zur Unerreichbarkeit diffamiert
gereichten ihr zur Freude,
dennoch schmerzend bis ins Innerste gerührt.
Der Lust und Leidenschaft ergeben,
suchend ein Ziel,
über das eigene Ich hinaus,
welches sie nicht mehr war,
ein neues Inneres erschaffend
einmal bis zum Himmel und den Fall retour.
Den Wahnsinn verleugnend
trotzend jeglichen Gefühls
gekommen und gegangen.
Vergebliche Suche nach dem Davor und Danach
Euphorie und Ekstase einer anderen Art.
Dämonen, keine Engel
tanzten auf der Nasenspitze ihres Geistes.

Über arsfendi

Ich bin ein seltsames Mädchen... Meine wilden Träume, die ich bis zum Morgen während dem Vollmond hab, werd ich für immer für mich behalten.
Dieser Beitrag wurde unter Gedanken, Leben, Leidenschaft, Lust, Lyrik, Nacht, Verlangen, Zärtlichkeit veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Augen-Blick

  1. skriptum schreibt:

    Das mag ich ja eigentlich nicht. Aber hier bleibt mir nur ein deftiges

    *hach, schön!

    ;o)

    Sehr schön!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s