Guten Morgen

Bist du schon einmal morgens in aller Herrgottsfrühe aufgestanden? Dann wenn noch Nebel über allem liegt und es so still um dich herum ist, dass Du deinem eigenen Atem folgen kannst während du deinen Herzschlägen zuhörst?
Das ist manchmal der Moment wo du glaubst, du bist der einzige Mensch weit und breit und nichts und niemand kann dich aufhalten, bei allem was du tust.
Die Nacht war viel zu kurz, als sie bereits schon wusste, woran es an der Zeit war.
Er hatte es ihr geschwiegen in endlos langen 5 Minuten, begleitet von dem Blick der Gegenstandslosigkeit, der immer dann alles bedeckt, wenn die Fremdheit die Sinnlosigkeit im Kopf einnisten lässt.
Leise stand sie auf, um noch kurz unter die Dusche zu springen.
Er schlief tief und fest und sah vollkommen entspannt aus, so nackt wie er da lag. Sein Mund war ein klein wenig geöffnet.
Sie widerstand dem Reiz ihn mit den Fingerspitzen zu berühren.
Es würde ihn nicht stören, wenn er aufwacht und sie wäre nicht mehr da.
Alles würde wieder seinen gewohnten Lauf nehmen, als sei nie etwas gewesen.
Im Bad lagen 2 blaue Handtücher bereit, fein säuberlich zusammengelegt, fast wie in dem Hotel damals, als es nur unentwegt regnete und es nichts mehr zu sagen gab.
Aus dem Schlafzimmer hörte sie, dass er sich im Bett umdrehte und dabei leise seufzte.
Er seufzte immer, wenn er in Gedanken schon ganz woanders war, dort wo er nur den Zugang hatte und es für sie Zeit wurde zu gehen.
Unter dem warmen Strahl der Dusche spürte sie nochmal seine Leidenschaft aus der vorangegangenen Nacht und ihre eigene Lust. Die Lust nach Mehr würde sie mitnehmen, und es vielleicht nicht verraten.

Sein Bett würde später noch ein wenig nach ihr riechen aber auch das wird verfliegen.

Gut geschlafen?

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Über arsfendi

Ich bin ein seltsames Mädchen... Meine wilden Träume, die ich bis zum Morgen während dem Vollmond hab, werd ich für immer für mich behalten.
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Eine Antwort zu Guten Morgen

  1. gokui schreibt:

    „Bist du schon einmal morgens in aller Herrgottsfrühe aufgestanden? Dann wenn noch Nebel über allem liegt und es so still um dich herum ist, dass Du deinem eigenen Atem folgen kannst während du deinen Herzschlägen zuhörst?
    Das ist manchmal der Moment wo du glaubst, du bist der einzige Mensch weit und breit und nichts und niemand kann dich aufhalten, bei allem was du tust.“

    ja und ich kenne, schätze ja liebe diese momente, auch mich mein schlafenstrunk noch hin und wieder recht betäubt.

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