Und das Leben

Und das Leben geht einfach so weiter, als wenn nichts gewesen wäre.
Nicht, dass ich das nicht jedem gönnen würde. Ganz im Gegenteil, freut mich wirklich.
War was? Nein?
Dann ist ja alles bestens.
Meine Aspirin wirken auch gleich. Zur Not spende ich auch noch etwas Applaus. Das gibt dann Auftrieb für die nächste Runde.
Oder sollte es lieber etwas Mitgefühl sein? Bewunderung habe ich heute auch noch im Angebot.
Jeden Tag eine gute Tat und meine steht für heute noch aus.
Natürlich gebe ich auch zu, dass ich die Menschen ein wenig beneide, bei denen alles so leicht von der Hand geht, sich selbst und das eigene Wohlergehen ausschließlich im Visier.
Ich wälze mich dann mal in der Asche, die ich gerade dann auf mein Haupt gestreut habe.

Über arsfendi

Ich bin ein seltsames Mädchen... Meine wilden Träume, die ich bis zum Morgen während dem Vollmond hab, werd ich für immer für mich behalten.
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6 Antworten zu Und das Leben

  1. paradalis schreibt:

    Reich mal ein wenig Asche rüber.

    Die pusten wir in alle vier Himmelsrichtungen und gehen dann zur Tagesordnung über. Wäre ja gelacht, wenn wir das nicht ebenso hinbekommen.

    Umärmelung!
    🙂

  2. arsfendi schreibt:

    Aber gerne meine Liebe, mir wurde das auch gerade viel zu schwarz hier mit diesem Aschenregen auf mein Haupt. Da teile ich doch gerne mit Dir.
    Und jetzt heißt mein Tagesordnungspunkt ein heißes Bad. Das geht mir dann ausnahmsweise auch sehr leicht von der Hand.;-))

    Umärmelung!

  3. Wortman schreibt:

    Bist du sicher, dass es denen „immer so leicht von der Hand geht“? Vielleicht sind die einfach nur bessere Schauspieler 😉

  4. arsfendi schreibt:

    Du meinst es gibt Menschen, die noch besser simulieren können als ich?;-)

    nein, im Ernst, ich denke schon, dass manche Menschen einfach gedankenloser handeln. mag sein, dass da auch ein Touch gesunder Egoismus mit eine Rolle spielt.
    Deswegen beneide ich sie auch ein wenig darum. Dieses Gen ist bei mir leider irgendwie so gar nicht ausgeprägt.

  5. paradalis schreibt:

    Guten Morgen, meine Liebe.
    Ich gestehe ebenfalls – auch ich beneide diese Menschen. Doch ich wäre nicht ich, wenn da nicht ein.:“aber“ käme.
    Also.
    Aber: – der Mensch neigt ohnehin dazu, sich alles zurecht zu reden. Der eine mehr, der andere weniger. Vielleicht müssen wir nur mehr üben. Dann funktioniert das bei uns auch sofort. Wird sozusagen zur habituellen Komponente der aktuellen Handlungsreaktion.
    🙂

    Schönen Tag wünsche ich dir! Ich hoffe, es geht wieder besser!!
    Umärmelung.

  6. Wortman schreibt:

    Ein gewisser Grad an Egoismus gehört überall dazu. Man kann nicht immer nur „ja und amen“ sagen, man muss auch seine eigenen Werte, Ziele, Sichtweisen usw. vorne anstellen.
    Dieses „erst ich, dann die Anderen“ , in gemäßigter Form sollte sich jeder zu eigen machen.

    Paradalis, das hast du gut gesagt.
    Verinnerlichen sollte man sich, dass alles Schlechte einen gute Seite hat. Man muss sie nur finden. Den Umkehrschluss muss man dabei völlig außer Acht lassen – sonst zerstört man nicht nur seine Motivation sondern auch die Fähigkeit, aus dem D-Zug-Licht am Ende des Tunnels ein ein brauchbares Licht der Hoffnung zu gestalten.

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