so simple

Das Beste am Bloggerleben sind die Vernetzungen.
Manchmal entstehen richtige reale Freundschaten.
So wie z.B. bei Paradalis und mir.
Es gibt immer wieder Neues zu entdecken, man kann sich Inspirationen holen und auch Abneigungen entwickeln.
Oftmals trifft man sich dann auch auf einer anderen Plattform wieder, wie z.B. auf Myspace oder Stayfriends.
Irgendwie ist es ein schönes Gefühl, wenn man dann auf einmal von jemandem Post bekommt, den man schon lange aus den Augen verloren hat.
Genauso ging es mir mit einem Freund, von dem ich jahrelang nichts gehört hatte, und der mir dann Anfang des Jahres ein paar Zeilen schrieb.
Zuerst waren wir uns irgendwie total fremd, wobei es wohl daran lag, dass noch sehr viel Unausgesprochenes zwischen uns lag.
Aber es gibt nichts, was man nicht bereinigen kann. Und wenn dann aus Hass, Wut und Zorn eine wirklich Freundschaft entsteht, man sich selbst auch anfängt zu hinterfragen und nicht nur die Schuld für den Cut beim anderen sucht, stehen plötzlich 2 Gewinner voreinander.
Was gibt es Besseres?

Natürlich gibt es auch Blogs, die mir absolut nicht zusagen. Aber die werden dann halt gemieden.
Ich umgebe mich gerne mit Schönem und muss mir kein ewiges Selbstmitleidsgesülze antun oder aber Hasstiraden oder Rumgejammere, wie schlecht doch die Welt ist und wie toll man selbst. Genauso wenig liegt mir Schlechtmachen von anderen, nur um sein armes kleines Ego selbst zu streicheln.
Das ist dann zwar manchmal recht witzig zu lesen, oder sogar auch fast zum Kaputtlachen, aber mir persönlich tun solche Menschen dann fast schon eher leid.
Ein Grund mehr, solche Blogs dann wirklich nicht zu lesen.
Was mich aber dann doch ganz schön amüsiert ist, dass ich von genau diesen Blogbesitzern fast täglich gelesen werde.
Es wäre wirklich mal interessant zu erfahren, welchen tieferen Sinn das hat.
Ich freu mich über jeden Blogbesucher, und vielleicht bewirkt ja der Besuch hier bzw. das Lesen, dass sich bei diesen Bloggern mal etwas zum Positiven wendet und man dort dann auch endlich mal etwas Schönes anstatt Vergrämtes zu lesen bekommt.
Würde mich freuen. Wäre aber wohl zu schön um wahr zu sein.

Über arsfendi

Ich bin ein seltsames Mädchen... Meine wilden Träume, die ich bis zum Morgen während dem Vollmond hab, werd ich für immer für mich behalten.
Dieser Beitrag wurde unter Blogger, Freundschaft, Hass, Neid, Paradalis, Schönes, Schmutz, vergrämt, Vermeiden veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

7 Antworten zu so simple

  1. paradalis schreibt:

    Man soll ja die Hoffnung nie aufgeben, liebe Freundin.
    Manchmal fällt das allerdings ziemlich schwer. Einmal hat man fast Mitleid mit denjenigen, die so in ihrem Universum verfangen sind, schreit einen doch das Häufchen Elend förmlich entgegen, doch nur einen kurzen Moment später wird man eines Besseren belehrt. Dann ist man nämlich selbst Ziel derjenigen, die mit ihrem Zynismus, Häme und Hohn gar nicht mehr zurecht kommen.
    Das macht mich oft traurig.

    Aber solche Geschichten wie du sie da beschreibst – sie sind tröstend.
    Schön, dass sie passieren!
    🙂

    Umärmelung!

  2. arsfendi schreibt:

    Ach weißt Du meine liebe Heike, denk doch einfach daran, wie viel Freude Du z.B. anderen mit Deinem Blog machst und wie viele Freundschaften daraus bereits entstanden sind.
    Schon alleine Deine Fotos, die bald schon einen wunderbaren Fotoband füllen werden, das sind doch wohl die Freudenbringer, die einem immer wieder Bestätigung geben.
    Alles andere läßt diejenigen einfach nur selbst vergrämt aussehen. Zynismus gräbt sich tief im Gesicht ein. Und manchmal wird es dann doch wohl auch lustig, wenn man sieht, wie das Leben gerade mit solchen Menschen spielt.

    Wie hat Deine Großmutter immer so schön gesagt: Jeder bekommt im Alter das Gesicht, was er verdient.

    Ganz liebe Umarmung und ich freu mich auf Euch!

  3. Wortman schreibt:

    Jeder bekommt im Alter das Gesicht, was er verdient.
    Ohne ganz fies zu sein – da freu ich mich bei ein paar Leuten schon besonders drauf 🙂

    …wie schlecht doch die Welt ist und wie toll man selbst…
    Wie ich sie hasse… diese Selbstherrlichen, die nur anderen die Schuld geben können und sich selbst für unfehlbar halten und sich als Opfer aufspielen um die eigene Faulheit und Nichtskönnerei zu verdecken… *grrr*

    auch wenn ich wenig bei dir kommentiere, deine Beiträge lese ich ganz besonders gerne. Da steckt so viel Tiefe und Wahrheit drin. Vielleicht ist das ein Grund, warum diese speziellen Blogger gerne bei dir lesen kommen…

  4. gokui schreibt:

    die phychologie des schreibens, lesens und es menschen dahinter

    oder: seltsam, die tage hatte ich in etwa ähnliche gedanken.

    zum noch etwas unreifen schluss bin ich gekommen, daß nicht immer alles was man, also auch ich, so schreibt DIE tatsächliche wahrheit ist.
    gerade beim mir ist es doch so, daß sehr viele beiträge sehr spontan und darum auch wirr geschrieben sind ( man möge es entschuldigen 😉 ).

    bei meinen überlegungen lag die frage zu grunde, warum schreibe ich und somit auch warum schreiben andere blogger ?
    was dann natürlich auch wieder bedeutet, warum, liest man bestimmte dinge und andere meidet man ?

    ich glaube das schreiben, gerade bei bloggern, eine sehr intime sache ist. schreiberein geben immer nur eine momentaufnahme von demjenigen wieder. selten kennt man denganzen menschen dahinter.
    es mag natürlich auch jene geben, die ihrem eigenen schreibstil verfallen sind und dann auch darin verharren, was dann weiterhin bedeutet, daß diese fiktion zu ihrer wahrheit wird.

    ich bin zum bloggen über foren gekommen, wo ich mir schon von einigen usern ein bild gemacht hatte. bei entsprechendem intensiven kontakt geschieht das gelegentlich. von einigern usern konnte ich mir sogar in der realität ein bild machen, was natürlich meist für positive überraschungen sorgte, selten für negative.

    und so hat die sache ihren reiz gewonnen, vom forenumfeld einen schritt weiter zu gehen.

  5. skriptum schreibt:

    „Natürlich gibt es auch Blogs, die mir absolut nicht zusagen. Aber die werden dann halt gemieden.“

    So halte ich es üblicherweise auch. Aber …

    Einmal wurde ich aufgefordert, mir einen allseits bekannten Text- und Bild-Klau-Blog anzusehen. Nachdem die Hinweise „Guck doch da mal!“ nicht aufhörten, guckte ich tatsächlich. Da ich nichts fand, was ich nicht bereits von den tatsächlichen Künstlern kannte oder was mich ansonsten interessiert hätte, zog ich wieder ab.

    Und erneut kam der Hinweis „Nun guck doch da mal“. Also nochmal hin und was stelle ich fest? Dass ich bereits tagelang Thema Nr. 1 war. Angeblich habe ich dort irgendwelche Kommentare gepostet, die entfernt wurden. Ach was! Davon abgesehen, dass ich mich auf solchen Seiten ganz sicher in keiner Weise verewige, wurde es dann noch von einem nordischen Würstchen auf die Spitze getrieben mit dem Missbrauch eines meiner Aphorismen (Ignoranz ist die schärfste aller Waffen …). Natürlich ohne Quellenangabe; klar. Aber durch den Aphorismus kapierte ich überhaupt erst, dass ich die un_heimliche Kommentatorin gewesen sein sollte.

    Explizit diesen Aphorismus zu missbrauchen und mich dann über viele Tage eben _nicht_ zu ignorieren, sondern ganz im Gegenteil, spricht allerdings Bände. Und *schwups* sind wir bei Deinem oben erwähnten Lachen! ;o)

    Manchmal habe ich das Gefühl, dass diese armen Würstchen so gar kein eigenes Leben haben, was sie auch nur marginal fordern (von fördern ganz abgesehen) könnte. Insofern ist Mitleid vermutlich am ehesten angebracht. Sofern man für diese „sowasse“ überhaupt etwas zu empfinden gewillt ist …

  6. arsfendi schreibt:

    @Wortman

    Danke für Dein Kompliment mein Lieber.
    Es ist ja hier wie auf BookRix. Ich schreibe hier meine Texte, ohne dass ich eigentlich möchte, diese auf mich und die Wirklichkeit zu beziehen.
    Natürlich sind sie geprägt von Erlebtem und von meinen Gefühlen und Gedanken.

    Ich wünsche Dir und Deiner Lieben noch ein schönes Wochenende.

  7. arsfendi schreibt:

    @Gokui

    Da gebe ich Dir bedingt recht.
    Texte können Momentaufnahmen sein. Sie sind auch ganz bestimmt vom jeweiligen Ich geprägt.
    Es hat auch für mich immer wieder seinen ganz besonderen Reiz.

    Ich mag nur nicht, wenn jemand das Gelesene dann auf den Autoren interpretiert, und dann halbwahrheiten auch noch an irgendeiner anderen Stelle diesbezüglich zu lesen sind.
    Das sind dann die Blogs, die ich definitiv meide, aber immer wieder feststellen muss, dass genau diese Blogger gar nicht anders können, als immer wieder sich hier entsprechenden Input zu besorgen.
    Ich frage mich dann doch, ist deren Leben so sterbenslangweilig, dass sie sich woanders daran aufgeilen müssen? (sorry, wenn ich das jetzt hier mal so drastisch ausdrücke.)

    Dir auch noch ein schönes Restwochenende.

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