2011 – Glückszeit

Und schon wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu.
Es war ein wundervolles Jahr, das zweite Jahr mit meinem Schatz an meiner Seite und dem Wissen, dass wir alles gemeinsam schaffen, sogar Unwegsamkeiten zusammen umschiffen um Ziele zu erreichen.
Unsere Hochzeit im Juli war einer der schönsten Tage in unserem Leben, an dem wir aus tiefster Liebe unser JA zu dem für Immer und Ewig gesagt haben.
Das ein oder andere ist zwar etwas anders gekommen als wir es uns gewünscht haben, aber auch das haben wir gemeinsam so angenommen und das Beste draus gemacht.
Meine drei Operationen in diesem Jahr waren für uns beide nicht so einfach zu verkraften, waren begleitet von Angst, Sorge, Tränen und Furcht aber dank Dir mein Schatz, haben wir auch diese Tage, Wochen und Monate gut überstanden. Du hast mir so viel von Deiner Kraft abgegeben, sogar da, wo Du selbst an Deine Grenzen gegangen bist. Du warst stark, als Dich die Sorge arg gebeutelt hat und hast mir Mut gemacht als ich verzweifelt war.

Hesse schrieb in seiner „Fußreise im Herbst“:
„Das Beste daran war aber nicht das Küssen und nicht das abendliche Zusammenpromenieren und Heimlichtun. Das Beste war die Kraft, die mir aus jener Liebe floss, die fröhliche Kraft, für sie zu leben, zu streiten, durch Feuer und Wasser zu gehen. Sich wegwerfen können für einen Augenblick, Jahre opfern können für das Lächeln einer Frau, das ist Glück.“

Und genau das ist mein Glück. Dich zu lieben und von Dir geliebt zu werden bedeutet für mich alles und gibt mir Kraft.
Als ich nach der OP in Dein geliebtes Gesicht geschaut habe, bedeutete das Glück für mich und alle Ängste waren verflogen und der weitere Weg nur noch halb so schwer.
Der Schriftsteller Maurice Barrès drückt es etwas anders aus: „Das Glück ist im Grunde nichts anderes als der mutige Wille zu leben, indem man die Bedingungen des Lebens annimmt”

Wir haben die Bedingungen unseres Lebens angenommen und genießen unser Glück weil wir es in uns tragen.
Denn es liegt in jedem Blick, in jeder Geste und in jedem gesagten und nicht gesagten Wort. Im Schweigen, Lachen und in jeder Berührung und vor allem in der Sehnsucht.
Denn die spüren wir jeden Tag. Sehnsucht nach Dir, nach der Dämmerung, nach gemeinsamen Stunden, nach Schottland und nach unserer Hochzeit 2012 in Berlin.
2011- es war ein wundervolles Jahr.

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Mein Himmel auf Erden

Manchmal ist die Stimmung von unendlicher Dankbarkeit erfüllt.
Vielleicht auch gerade jetzt.
Das Leben ist so wundervoll und will gelebt sein. Liebend mit dem allerliebsten Schatz an meiner Seite.
Wir schweben Tag für Tag und Dämmerung für Dämmerung immer ein paar Meter über der Erde, weil Glück uns fliegen läßt. Genau dort.
Manchmal, gerade jetzt, sage ich Dir, „ich wünsch mir wieder etwas Normalität“. Und Du weißt was ich meine, weil Du mich verstehst. Auch gerade jetzt.
Es dreht sich alles um mich und Du wirst sogar wach, wenn ich es gerade bin. Und dann ist die Zigarette mitten in der Nacht, die wir zusammen Arm in Arm rauchen, schon fast wieder ein Stückchen Normalität.
Wenn das Morgengrau unsere Dämmerung ablöst, bringst Du mir den Kaffee ans Bett. Normalität, wenn da nicht ein paar Sorgen sichtbar auf Deiner Stirn eingebettet wären.
Ich wünschte, ich könnte sie beiseite wischen oder sie mit meinen Küssen einfach überdecken.
Für uns Normalität.
Du sagst ich muss geduldiger werden, und im Kopf lege ich schon den höheren Gang ein.
Ich wünsche mir wieder etwas Normalität. Ohne Halskrause, ohne Schmerzen ohne Angst, dafür mit nassen Küssen und zärtlichen Berührungen. Und fliegend.
Schritt für Schritt gehen wir darauf zu, denn es geht voran.
Geduld übe ich, denn in der Normalität bist Du mein Atem und meine Kraft und läßt das Blut in meinen Adern schneller fließen.
Kleinigkeiten bringen uns der Normalität Stück für Stück näher. Im Verlangen vereint fliegen wir ihr förmlich zu, während ich heute das erste Mal alleine wieder unter der Dusche stehe und mich in Deinen Blicken sonne und unser Atem im gleichen Takt schneller und schneller geht. Noch etwas ängstlich aber gemeinsam schaffen wir alles.
6 Schrauben halten den Kopf oben. 3 Caches sorgen für den nötigen Abstand und ein paar Platten lassen mich geradeaus schauen direkt in Deine Augen, wo mein Blick ruhen kann.
Normalität zum Greifen nahe.
Du bist mein ganzes Glück und damit mein Himmel auf Erden.
Manchmal ist die Stimmung von unendlicher Dankbarkeit erfüllt. Gerade jetzt, während ich mir die letzten Wochen von der Haut wasche und in Dein Gesicht schaue, welches ich so unendlich liebe.

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Der Himmel kann warten

Der Himmel muss warten, ich hab noch so viel vor.
Liebend leben an Deiner Seite
zärtlich gestützt und warm gehalten
Vertrauen geschenkt und Angst genommen
aufwachend in Deine Augen geschaut
Deine Hand gehalten
Sorgen von der Stirn gestrichen
und jetzt atme ich gemeinsam mit Dir
unseren Atem
wissend, ich lebe Dich liebend
und der Himmel wird warten.

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Verwoben

Verwoben im Netz der Liebe
mit den Fäden der Zärtlichkeit und Leidenschaft
webt sie fortwährend den Kokon
untrennbar vereint
Sonne auf den Lippen
und der Wind weht mit sanfter Brise
die Leichtigkeit ins Herz
der Unendlichkeit.

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Leidenschaft in Liebe entfacht

Ich denke so oft an den Tag unserer ersten Begegnung. Und immer wieder kommt es mir mehr als unglaublich vor, weil danach alles Folgende im Zeitraffer sich vor meinen Augen abspielt, faszinierend und erhaben zugleich.
„Wir beide haben diese Liebe verdient“, wie oft habe ich diese Worte schon zu Dir gesagt und werde sie Dir noch ins Ohr flüstern. Und ich weiß heute schon, dass es immer einmal zu wenig sein wird, weil unsere Zeit niemals reichen wird.

Als ich das erste Mal auf Dein Bild geschaut habe, waren es Deine Augen, die mich so magisch angezogen haben. Sie schauten mich so traurig an, waren so dunkel und ich ertrank fast darin, weil ein Sog mich nach unten zog, wahrscheinlich schon damals wissend, dass Du mich auch darin halten würdest.
Auf einem Bahnsteig schaute ich Dir in die Augen und war gefesselt von diesem Strahlen, welches mich in seinen Bann holte. Deine Wärme war es, die mich die Kälte der Jahreszeit mit dem glitzernden Schnee um uns herum nicht mehr spüren ließ. Und schon damals auf diesem zugigen Bahnhof waren es Deine Hände, die zärtlich die Leidenschaft entfachten.

Deine Hände, ja Deine Hände werden immer etwas Besonderes für mich sein. Feingliedrig, fast wie Pianistenhände ziehen sie mich an und dann aus. Jede ihrer zärtlichen Berührungen durchdringt meinen Körper, um wahre Feuerstürme auszulösen und Blut zu Lava werden zu lassen.
In diesem kleinen Hotelzimmer hast Du hinter mir am Fenster gestanden und wir haben hinaus in die Nacht geschaut. Deine Hände haben mich gehalten und mit Deiner warmen Stimme hast Du mir zärtliche Worte ins Ohr geflüstert.
Mit Leidenschaft haben wir uns geliebt und die erste Seite unseres unendlichen Buches geschrieben. Ein Duett, vierhändig mit nur einem Stift.

Ein Wintermärchen und doch war die Nacht heiß und flirrend. Leidenschaft entfacht aus Liebe. Manchmal dachte ich, so etwas Schönes kann nur ein Traum sein, aber nein, wir beide lebten diesen Traum und er war mehr als nur real. Und wir genießen jede Sekunde davon, mit all dieser Sehnsucht und immer ein wenig über der Erde schwebend, weil Liebe das so mit sich bringt und unsere Leidenschaft uns fliegen lässt durch endlose Räume und unbegrenzte Zeit.

„Für immer und ewig“, haben wir uns schon damals in der ersten Nacht zugeflüstert, und Deine Hände haben dabei zärtlich mein Gesicht berührt. „Für immer und ewig“, war unser Versprechen und wir haben dazu JA gesagt.
Seit 4 Wochen trage ich Deinen Namen und bin stolz die Frau an Deiner Seite. Und immer wieder läuft unsere Zeit im Zeitraffer vor meinen Augen ab.

Ein Wintermärchen, ein Sommernachtstraum, Frühlingsbotschaften und Herbstzeitlose. „Ich liebe Dich“, werden immer meine Gedanken sein, die ich Dir zuflüstern werde, in aller Leidenschaft, die die Liebe entfacht.

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Wenn der Himmel die Erde berührt

Bewohne mein Haus

bediene dich meiner Sachen,
mach dir’s bequem.

Komm in mein Leben,
spreche dich aus oder spiele
mit meinen Gedanken.

Sage, wenn möglich:
Hier bin ich, hier bleib ich,
hier bin ich zuhaus.

Und sag nicht nur ich, sage du, sage wir,
sag das schöne Wort : immer.

(Lothar Zenetti)

08.07.2011

08.07.2011

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Under skin

Eine Stimme die unter die Haut geht.

Mein Schatz, der Dank gilt Dir. Du hast mir diese wundervolle Musik ans Herz gelegt und darin halte ich sie fest. Und in der Dämmerung unseres Hochzeitstages werden wir tanzen, getragen von diesem blauen Licht und gemeinsam fliegen. Für immer und ewig…

Du bist jeder einzelne wunderbare Augenblick.
Du bist Herzschlag und Atem zugleich.
Du bist mein Himmel und Erde, mein Sehnen mein Erflehen,
mein Tag und meine Nacht.
Du bist jeder meiner Gedanken und immer wieder Du.
Du bist mein Mann, mein Traum und mein schönstes Geschenk.
Du bist meine Liebe meine Sucht und mein Begehr
Du bist Alles, der Mond die Sterne, jede Jahreszeit
und Meer.
Du, Du, Du…
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Für immer und ewig

Für immer und ewig

nehme ich Deine Hand,

um sie zu halten wenn Du Dich alleine fühlst

um Dich zu wärmen wenn Du frierst

um über sie zu streicheln weil ich Dir meine Zärtlichkeit geben will von der jeder meiner Gedanken erfüllt ist.

 

Für immer und ewig

nehme ich Deine Hand,

um bei Dir zu sein, weil auch ich Deine Nähe brauche

um Dich zu beschützen, da wo auch Du Licht in meine Dunkelheit bringst

um Dich zu stärken, wo Du mich durch unser Wir so unendlich stark gemacht hast

um mit Dir durch unser Leben zu fliegen

gehüllt in die Wärme, die wir uns geben.

 

Für immer und ewig

nehme ich Deine Hand

um Dir wortlos zu sagen:

 

Ich liebe Dich.

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Kafka

„Wenn Du vor mir stehst und mich ansiehst, was weißt Du von den Schmerzen, die in mir sind und was weiß ich von den Deinen. Und wenn ich mich vor Dir niederwerfen würde und weinen und erzählen, was wüsstest Du von mir mehr als von der Hölle, wenn Dir jemand erzählt, sie ist heiß und fürchterlich. Schon darum sollten wir Menschen voreinander so ehrfürchtig, so nachdenklich, so liebend stehn wie vor dem Eingang zur Hölle.“ – Brief an Oskar Pollak, 8. November 1903

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mein Gedicht für Dich

Mein Gedicht für
Dich
mit den Augen geschmeckt
jedes ungesagte Wort
mit der Nase gefühlt
jede Zärtlichkeit von Anbeginn
mit den Ohren gesehen
Deinen Duft, der mich durch die Zeit fliegen lässt
mit dem Mund gerochen
Dein Bild was nur alleine meins ist
mit der Hand gehört
jedes Geschenk in Liebe

bis zum letzten Atemzug.

***

Mein schönstes Gedicht?
Ich schrieb es nicht.
Aus tiefsten Tiefen stieg es.
Ich schwieg es.
[Mascha Kaléko]

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